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Das wilde Dreieck
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Plakat
Kleinkunst picknick
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und was
trinkst du?
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Steinway
Flügel für die Kammgarn
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Gastgarten
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Blumen am Fenster
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Inseln im Garten B.
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Betonbecken
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VERA+S iG
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Das große ganze Teilchen
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Zapfen ab
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der rote Faden
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Zugfolge
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Bruckwald
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Pipeline
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Angeschwemmt
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Geschwister im Portrait
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Skizzen und Plakatentwurf für eine Veranstaltungsreihe der Stadtbücherei Bregenz.

Bregenz/Österreich 2020

Das wilde Dreieck

Die große, lang gestreckte Terrasse soll durch ein wiederkehrendes Element in nutzbare Zonen aufgeteilt werden und dennoch als Ganzes erkennbar bleiben.
Dieses Element ist hier das rechtwinklige Dreieck.

Durch die richtige Positionierung der dreieckigen Elemente ergeben sich neue Wege über die Terrasse.
Entlang dieser Wege - durch Drehungen, lange und kurze Strecken - eröffnen sich neue Perspektiven. Nach Innen und Außen.
Dynamik und Orientierung steigern Nutz- und Erlebniswert.

Die Bepflanzung ergänzt und unterstützt zum Einen die Qualitäten der unterschiedlichen Räume und setzt zum Anderen die Beziehung nach Außen wieder in den Vordergrund.
Die Terrasse als Ebene zwischen Berg und See.

Die Pflanzen beleben Tröge und Terrasse - machen die Dreiecke wild!

Bregenz/Österreich 2017



Ich sehe den See.
Ich sehe den Berg.
Ich sehe Bäume, Bahn, Badende und Boote.
Ich sehe Weite und Weitläufigkeit.

Ich bin getrieben durch die langen Holzplanken
hinaus auf den See.
Ein Sprungbrett für den forteilenden Blick.
Von nichts angehalten zu verweilen.
Von nichts als Sehnsucht aufgefordert zu gehen.

Raumanalysegedicht / hi 2017

Plakat
Kleinkunst picknick

Nachdem Kulturveranstaltungen in den Monaten März-Juni 2020 nicht möglich waren, wollte ein Team der Kulturwerkstatt Kammgarn die gelockerten COVID19-Maßnahmen im Sommer nutzen und ein informell gehaltenes Veranstaltungsduett ins Leben rufen.

Es sollte heimische Künstler unterstützen indem man ihnen eine Freiluftbühne bietet, Hard als kulturell aktive Gemeinde publik halten und nicht zuletzt den Kunstgenuss wieder zu den Menschen bringen.

"Wir als Kulturwerkstatt und Kulturveranstalter fühlen uns verpflichtet ein Zeichen zu setzen, dass Kunst und Kultur vorhanden und relevant sind, dass ein Gesellschaftsleben auch unter Corona-Bedingungen möglich ist und für die Zukunft möglich sein muss."

Hard/Österreich 2020

und was
trinkst du?

Um das Getränkeangebot übersichtlich und attraktiv zu gestalten wurde es in die farbigen Kammgarn-Sprechblasen eingeteilt. Großzügig schweben sie über der Bar und erleichtern die Auswahl auch aus den hinteren Reihen.

Und was möchtest du gerne trinken?

Kulturwerkstatt Kammgarn

Hard/Österreich 2018

Steinway
Flügel für die Kammgarn

Über eine spontane und erfolgreiche Tasten-Patenschafts-Aktion konnte sich die Kulturwerkstatt Kammgarn in Hard unverhofft einen echten Steinway-Flügel aus Hamburg (Baujahr 1922) leisten.

Er sorgt für Begeisterung bei Musiker*innen und Zuhörer*innen gleichermaßen.

Als Dankeschön für die zahlreichen Spender*innen kamen das Gedicht und das Wandbild - in dem die Geschichte des Flügels im Stil der 20-er Jahre erzählt wird - zustande.

Kulturwerkstatt Kammgarn

Hard/Österreich 2018


Tasten.
Heran -
tasten.
Schwarz auf Weiß.
Hat seinen Preis.
Eins, zwei, drei, …
Herbei! Herbei!
Stopp. Halt. Vorbei.
Alle da!

Hört, hört!
Tasten gedrückt.
Vom Flügel kommt der Ton.
Alle da?
Hört, hört!
So ausgedrückt:
Dankeschön!

Gedicht / hi 2018

Gastgarten
Blumen am Fenster

Frühling und Winter auf Glas.

Bregenz/Österreich 2017

Inseln im Garten B.

Altach/Österreich 2017

VERA+S iG

Vertikale Raumstrukturen + See im Garten

Die Freiraumgestaltung konzentriert sich in einer ersten Ebene darauf, die vertikale Grünstruktur (Kletterpflanzen und Bäume) so zu positionieren und zu staffeln, dass ein nach Außen zusammenhängendes, kompaktes System entsteht, das im Inneren bestimmte Räume, Ansichten und Aussichten zulässt und von Freiraum und Wohnungen aus erneut mit der umliegenden Landschaft in Beziehung tritt.
Eine auf den Ort zugeschnittene Komposition, die den Rahmen für die weitere Gestaltung bildet.

Die eingesetzten Sitz-, Spiel- und Begrenzungselemente, sowie die ausgewählten Pflanzenarten lassen die einstige Seenähe des Grundstücks atmosphärisch wieder aufleben. Sie unterstreichen und ergänzen die erste Gestaltungsebene in einer zweiten.
Dazu gehören Pontons und Holzpfähle (als Links zum ehemaligen Hafen) sowie Seekies und Ufergehölze (z. B. Weiden, Pappeln, Erlen oder Birken).

Die Pontons finden sich in der Freiraumgestaltung als Abgrenzung zwischen den Privatgärten und als Objekte im allgemeinen Freiraum wieder. In gleichbleibender Form ermöglichen sie unterschiedlichste Nutzungen (als Sitzelemente, Plattformen, Brunnen, Sandkisten oder Beete). Die Holzpfähle sind, je nach Höhe, Gruppierung und Position sowohl Sitz- und Spielelemente, als auch abgrenzende und leitende Objekte.

Hard/Österreich 2017

Das große ganze Teilchen

Die Dimension der zentralen Lichtkuppel wird in eine Vielzahl kleiner Teilchen aufgesplittet. Diese verteilen sich chaotisch aber gleichmäßig an Höhe gewinnend im Schacht. Ein dynamisches Raumvolumen entsteht.

Lauterach/Österreich 2014

Zapfen ab
der rote Faden

Vom See zurück zur Spinnerei.

Der Umzug vom Thaler Areal in die Kammgarn war Anlass der alten Fassade während des FOEN-X Festivals ein neues Gesicht zu geben.

Diese Arbeit verbindet die Geschichte des Ortes mit der gegebenen Raumsituation zu einem eindrücklichen Bild: Vertikal gespannte rote Fäden verleihen dem Gebäude eine zweite Haut, deren Anblick sich für den Betrachter in Bewegung verändert und ihn zum Festival geleitet.
Während Kabarett und Musik über die Bühne gehen, soll sich auch der Außenbereich entwickeln und verändern. Ausgesäte Kletterpflanzen umwinden die Fäden und verzerren langsam deren Parallelität.

Hard/Österreich 2012

Zugfolge

Es geht um die individuelle Bespielung und das persönliche Erleben eines linearen Raumes, der sich nicht nur durch Anfang und Ende definiert oder eine Verbindungsstrecke darstellt, sondern in sich selbst anspruchsvolle Qualitäten aufweist.

Was folgt dem Zug?

Der geplante Raum wird durch drei alleeartige Pflanzenreihen definiert. Von außen werden sie ihrem Wachstum überlassen und im Inneren regelmäßig auf die abstrahierte Form eines Zugwaggons zurück geschnitten. Auf diese Weise bleibt das Objekt, welches diesen Raum vormals einnahm, weiterhin spürbar.
Sowohl die Wahl der Pflanzenarten als auch deren Positionierung werden durch innere Erfordernisse aber auch von äußeren Faktoren aus naher und fernerer Umgebung, wie Gebäuden, Brücken, Gärten, Parks, Sichtbeziehungen oder Sonneneinstrahlung, beeinflusst. Dadurch entstehen erlebenswerte Orte, die sich mit der Umgebung auseinandersetzen und den Raum der ehemaligen Zugstrecke ergänzen.
Ein Element im Detail ist die Schwelle, welche einen vorsichtigen Bezug zur Bahnstrecke nimmt aber auch die Maßstäblichkeit im Bezirk verdeutlichen soll.
Auf dem ein Kilometer langen geradlinigen Teil der Strecke liegen 1001 nummerierte Betonelemente im Größenverhältnis einer Bahnschwelle (260x30cm). Sie sollen die Nutzer zu unterschiedlichsten Tätigkeiten inspirieren und den persönlichen Bezug zum Ort intensivieren.
Den wohl wichtigsten Part in diesem Projekt übernehmen aber die Pflanzen, die durch ihre Individualität und ständige Veränderung den Ort erlebbar und erlebenswert machen.

Wien/Österreich 2011

Bruckwald

Der Entwurf einer neuen Brücke über den Weißensee ist von zwei Quellen inspiriert: zum Einen von den ortstypischen Längsschlägen in den bestehenden Forstwäldern, die einen weithin sichtbaren Raster über die, den See umgebenden, Berge legen. Zum Andern von den historischen Bruckwäldern, welche große Waldstücke beschreiben, die eigens zur Erhaltung und Sanierung der einstigen Holzbrücke genutzt wurden.

Die Skizze zeigt entlang zweier Schneisen gefällte Holzstämme, die über dem See aufeinander Treffen und in dieser Bewegung innehaltend eine Brücke formen.
Der Eingriff durch den Menschen in die Natur und die topographische Ausformung der Berge, durch die die Baumstämme unweigerlich den Weg ins Tal finden müssen, machen diese kraftvolle Geste möglich und im Zusammenhang fassbar.
Der Entwurf lebt vom Drang nach Begegnung - nach Zusammenkommen durch die Brücke - und beschreibt in seiner Dynamik das Wechselspiel von Abbau und Aufbau, sowie von Kultur und Natur.

Weißensee/Österreich 2011

Landschaftsanalyse ESSENZ

Die Brücke wird zum einen als verbindendes Element erlebt und gelebt - sowohl optisch als auch haptisch - zum anderen als trennendes Objekt, vor allem gegenüber dem See, wahrgenommen.
Durch ein ständiges Wechselspiel an Farben, Licht und Schatten, das im See seine Vollendung findet, verändert sich auch der Anblick der Brücke von Verschwinden bis zu Hervorleuchten.
Über die zeitweise Reflexion im See wird eine unendliche Verbindung zwischen Natur- und Kulturraum hergestellt.
In Beziehung zur vorliegenden topographischen, naturräumlichen und kulturellen Situation zeigt sich die Lage des Übergangs harmonisch eingebettet. Die Bergrücken gehen in einer Linie in die Brücke über, die sich annähernden Uferlippen finden in ihr zueinander.
Im Kontrast zeichnen sich die Linie der Brücke noch zarter, die Berge und der See noch mächtiger in der Landschaft ab. Gleichzeitig sensibilisiert dieser Fokus für die Details der Umgebung.
Als Klammer oder Spange verankert sich die Brücke am Ufer und schwebt übers Wasser.
Sie teilt die Landschaft in 4 Räume: den kleinen Seeteil, den großen Seeteil, unter der Brücke und auf der Brücke.

Durch die zentrale Lage im Siedlungsraum vertritt sie das Symbol einer Bühne, die Positionen zum Beobachten und zum Beobachtet werden innehat. In ihrer, noch nicht ausgereiften, Funktion als Aufenthaltsraum fördert sie Zusammentreffen und Kommunikation.
Im Vordergrund steht jedoch der Übergangsraum, der vom Wasser aus als Tor eine stark anziehende und gleichzeitig abstoßende Wirkung erzielt.
Die Brücke dient der Orientierung in der Landschaft (Landmark) und fordert von ihren vielfältigen Nutzern Entscheidungen ab. Sie löst Unsicherheit aus - die Überwindung, eine Grenze zu überschreiten ans unbekannte Ufer aufzubrechen.
Begleitet wird der Aufenthalt bzw. Übergang von Fernweh, Melancholie und Euphorie.

Pipeline

Durch das Installieren einer Skulptur - in Form eines Pipelinerohrs - in die Landschaft und deren Nutzung soll ein neues produktives Spannungsverhältnis geschaffen werden. Die Skulptur in der Landschaft wird im Prozess der Zeit und durch Benutzung zur erweiterten Landschaft - zur Landschaftsskulptur.

Als solche gibt sie Impulse für eine Weiterentwicklung der Nutzung, Renaturierung und Ufererweiterung.

Bregenz/Österreich 2008

Angeschwemmt

Ein Platz zwischen zwei Bächen, zwischen Stadt und Berg, Raststation und Ausgangspunkt für Wanderwege.
Betonelemente, die wie von Ems- und Salzbach angeschwemmt wirken, bieten Sitzgelegenheiten.

Das auditive Element übernimmt das Rauschen der Bäche, die olfaktorische Komponente Pflanzen, wie Thymian, die mit bunten Sedum-Arten den Boden bedecken.

Angelegte Wege gibt es keine, Trampelpfade sollen entstehen, um den Nutzern wieder eine gewisse Selbstbestimmtheit zu implizieren.

Hohenems/Österreich 2007

Geschwister im Portrait

2x Öl auf Leinwand 2006

Fotomontage aus Raffaels Engel 2009